08.02.2010
Schalke bringt Punkt aus Freiburg mit
Der FC Schalke 04 blieb am Samstag im siebten Spiel hintereinander ungeschlagen. Richtig freuen konnte sich über das 0:0 beim SC Freiburg allerdings keiner der Königsblauen. Denn im Breisgau war nicht nur wegen eines nicht gegebenen regulären Treffers mehr drin.
Den besseren Start erwischten allerdings die Gastgeber, die von Anfang an mächtig aufs Tempo drückten und die Knappen zunächst unter Druck setzten. Dennoch musste S04-Keeper Manuel Neuer nur selten eingreifen, weil die Schalker Defensive kompakt stand. Da auch die Gäste aus dem Ruhrgebiet ihre Konter nicht richtig ausspielten, bekamen die Zuschauer zunächst kaum Torchancen zu sehen.

47. Minute: Bordon köpft das Leder an die Latte, von wo der Ball hinter die Torlinie springt und dann von SC-Keeper Pouplin gefangen wird.
Erst nach rund einer halben Stunde wurde es erstmals gefährlich für die Magath-Elf, als Makiadi aus 15 Metern nur knapp scheiterte. Die Antwort der Schalker folgte prompt, aber ohne Glück. Kuranyi köpfte den Ball an den Pfosten. Wenige Minuten später traf auf der anderen Seite auch Freiburgs Idrissou per Kopfball nur Aluminium (41.).
Ein weiterer Kopfballtreffer an die Querlatte sorgte kurz nach Wiederanpfiff für den Aufreger der Partie. Nach einem Freistoß von rechts wuchtete Bordon das Leder aus knapp fünf Metern an die Unterkante der Latte, von der die Kugel hinter die Torlinie sprang. Das sah das Schiedsrichtergespann allerdings anders und gab den Treffer nicht.
In der Folge übernahm Schalke zunehmend die Kontrolle auf dem Spielfeld, und Trainer Magath versuchte mit neuen Spielern auch weiteren Schwung zu bringen. Zunächst brachte er den wegen einer Erkältung noch leicht angeschlagenen Farfan für Baumjohann (53.), später kam noch Neuzugang Ibraimi für Moritz (77.). Die beste Chance hatte allerdings Kuranyi, der nach einem Fehlpass von Freiburgs Schuster SC-Torwart Pouplin umkurvte, den Ball aber knapp links am Tor vorbei schob.
Am Ende blieb es beim torlosen Remis, mit dem Schalkes Trainer Magath nicht wirklich zufrieden war. "Auch wenn die Freiburger in der ersten Halbzeit besser waren, sind wir in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel gekommen und hatten auch die größere Anzahl der Torchancen."